Matthias #Rudolph gibt Rückmeldung via „FW“ vom Michael-Hauke-Verlag, zu den #Straßenreinigungsbescheiden und zwar nicht nur für vergoldete Besen, sondern vor allem für uns Bürger!
Erstmal: Unser Matthias meint es augenscheinlich gut. Die Welle an Rückmeldungen via Mails, Anrufen und wütenden Posts – Ärger, Verwirrung, Frust – hat er mit offenen Augen empfangen und direkt eingestanden: „Ja, das lief holprig, und das tut mir echt leid.“
Sein Ziel ist ganz sympathisch und simpel: faire, verlässliche Regeln für alle Anlieger. Nicht nur für die ordentlichen Nachbarn, die seit Ewigkeiten ihre Gehwege selbst fegen, sondern auch für die Dreck-Ecken, die gern mal aufstoßen und einen unschönen Eindruck hinterlassen.
Und weil er weiß, dass Zahlen manchmal trocken klingen, rechnet er es beispielhaft auf: Ein 20-Meter-Frontgrundstück wird künftig mit etwa 148 € im Jahr zu Buche schlagen – komplett aufgedröselt, damit wirklich jede/r checkt, wofür das Geld fließt. Straßenreinigung, Gehweg, Winterdienst – alles offen gelegt. Sein Credo: Keine Hintertürchen, keine bösen Überraschungen, sondern ein glasklares Konzept.
Dass rund 600 von circa 4.400 Bescheid-Empfängern widersprochen haben, sieht er nicht als Affront, sondern als Demokratie in Aktion. Er hat die Verwaltung instruiert, jeden einzelnen Widerspruch sorgfältig zu prüfen, statt in der Ablage zu versenken. Und als die Abgeordneten in der Stadtverordnetenversammlung eine Denkpause forderten, hat er ermutigt zugestimmt: Mitreden statt Hinterzimmer! Denn nur wer manchmal laut wird, kann auch mitentscheiden.
Ja, die Gebühren sind bis zu 350 % höher, und Geh- sowie Radwegreinigung sind neu im Boot – aber all das ist nötig, um überall in Fürstenwalde saubere, sichere Wege zu haben. Die Preise der Dienstleister sind gestiegen, Ausschreibungen verlangen klare Grundlagen, und Verantwortung soll gerecht verteilt sein.
Warum das Ganze? Weil er will, dass wir uns in jeder Straße pudelwohl fühlen – nicht nur vor der eigenen Haustür.
Klar, die Infos kamen spät, und der Zeitplan war unpassend. Rudolph gesteht das ein und verspricht: Bis Anfang 2026 steht die überarbeitete, bürgerfreundliche Satzung – kompakter, verständlicher und mit euren Verbesserungsvorschlägen geschärft.
Am Ende bleibt: Ein Bürgermeister, der zuhört, Fehler zugibt und uns alle ins Boot holt. Saubere Straßen – ja. Aber vor allem: eine saubere Sache, weil wir sie gemeinsam wuppen.
