Bürgermeisterwahlkampf – die Front ist bereits löchrig!

#Bürgermeisterwahlkampf: #Papendieck, SPD, sammelt Verbündete – die Front ist bereits löchrig! – Ein Kommentar.

#Fürstenwalde hat wie bereits berichtet[1] EINEN Herausforderer für Amtsinhaber Matthias #Rudolph, #BFZ: Die SPD schiebt Mathias Papendieck an die Front der ungebändigten SVV-Rasselbande.

Haupt-Argument hinter ihm: Einer von außen, nicht verstrickt in die ganzen Scharmützel der letzten Jahre, der die knüppelhart, festgefahrenen Fronten unserer „SVV-Rohrspatzen“ wieder kuschelig weich massieren soll.

Hm, das ist (bisher) alles?

Ein anfänglich „propagiertes“ überparteiliches Bündnis soll(te) ihm Wählerstimmen zutragen. Klingt fett. In der Praxis ist es eher ein wackeliger Hocker mit bisher nur zwei stabilen Beinen, viel Hoffnung und Vertrauensvorschuss.

Klar hinter Papendieck stehen auch die Linke und Grüne. Die Linke verzichtet komplett auf eine eigene Kandidatur, warum wohl? Die Grünen haben den formellen Beschluss zwar noch nicht, die Stimmung jedoch ist ziemlich eindeutig: eigener Kandidat unrealistisch, also Team Papendieck, um ein Gegengewicht zu Rudolph und eventuell einem befürchteten AfD Bewerber zu basteln.

Und die anderen Parteien?

#CDU hält bisher den Mund bis nach der Mitgliederversammlung.

#FDP sagt nö, wir machen unser eigenes Ding und schicken einen eigenen Kandidaten ins Rennen. Von der großen Allparteien Liebe bleibt also wenig übrig. Die FDP ist mit 1 von 33 Personen in der SVV vertreten, allerdings mit der CDU in einer Fraktion.

Warum laufen Linke und Grüne von Rudolph weg? Persönlicher Frust und inhaltliche Bruchstellen. Von demotiviertem Personal ist die Rede, von zerschlagenem Porzellan, zuletzt beim Ausstieg aus dem Verbund @see. Da ist (wie immer) ordentlich Wut im Bauch.

Was wollen die neuen Unterstützer im Programm sehen?

Statt nur sparen soll Papendieck auch über Einnahmen sprechen: Grundsteuer erhöhen, vielleicht eine kommunale Steuer auf Einwegverpackungen nach Tübinger Vorbild, die Karlsruhe im Januar abgenickt hat.

Dazu klare Kante beim geplanten industriellen Vorsorgestandort an der A12: ALLERDINGS – Linke strikt dagegen, Grüne skeptisch. – Papendieck selbst laviert da noch, was nicht ewig gutgeht. Das wird wohl mitunter ein Wahlkampfthema, also sag doch etwas dazu, Mathias!

Das Großprojekt wird seitens Papendieck wohl kein Wahlkampfthema.

Und die AfD? – Bisher keinerlei Aussichten oder handfeste Gerüchte, trotz Ansage: Wir stellen einen Kandidaten! Dieses Stillschweigen soll wohl für einen „Plot Twist“ sorgen?

Merken wir uns den Termin: 12. April 2026 soll gewählt werden – sofern der Landkreis nicht noch dazwischen grätscht.

Bis dahin muss Papendieck aus seinem bröseligen Bündnis eine echte Maschine bauen. Sonst bleibt Rudolph souverän im Sattel, alle schauen verdutzt und haben weiterhin intrakranielle Algopathie.

Wir besorgen uns schon mal Popcorn.

[1] https://kaeseblattfw.wordpress.com/2025/07/08/der-kampf-ums-rathaus-beginnt/