Fürstenwalde: Bauboom mit Gegenwind!

#Fürstenwalde Bauboom auf der Richard-Strauss-Straße: Zwei neue #Wohnhäuser im Anmarsch!

Also, haltet euch fest: Mitten in unserer gemütlichen Nord-Ecke wird’s bald deutlich belebter – und lauter! K23a Immobilien GmbH hat am 4. Oktober 2024 offiziell den Antrag für zwei neue Mehrfamilienhäuser auf dem Gelände der alten, bröseligen Tischlerei eingereicht. Und – Trommelwirbel – die Stadtverordnetenversammlung hat nun zugestimmt. Kein Rumgeeier, kein „Wir legen das mal auf Eis“: Machen!

Was da genau entsteht?

– Haus A: Vier Geschosse, direkt an der Richard-Strauss-Straße. Ein bisschen Kastenoptik, aber man hofft ja auf wenigstens ein paar hübsche Balkone oder ‘nen Farbtupfer.

– Haus B: Drei Etagen, etwas zurückgesetzt in ZWEITER Reihe – quasi versteckt, aber nicht zu versteckt.

Zwischen 18 und 21 Wohnungen sollen reingequetscht werden, je nachdem, ob man’s großzügig mit den Quadratmetern nimmt oder den neuen Trend zum Mikro-Loft mit Klappbett fährt.

Panik wegen Parkchaos? Vergesst es! Pro Wohnung gibt’s mindestens einen Stellplatz, dazu Fahrradboxen und sogar E-Lade-Stationen für Auto und Bike.

Was war da vorher?

Ein eingestaubtes Schreiner-Relikt mit Schuppen, das niemand vermissen würde. Abriss ist gesetzt – das wird das lauteste (und ehrlich gesagt spannendste) Event am ganzen Projekt.

Bedenken-Drama im Ausschusses für Stadtentwicklung

Stadtentwicklungsdezernent Norbert Hein redet von „Lückenschluss“ und „Nachverdichtung im Innenbestand“ – klingt ja erstmal schön. Aber dann geht’s los:

– Gernot Geike (CDU/Bauunternehmer) interveniert: „Okay an der Straße, aber zweite Reihe? Abstand viel zu knapp!“

– Stephan Wende (Linke) alarmiert: „Präzedenzfall! Morgen kommt jeder mit seinem Zweite-Reihe-Bau daher!“

– Christfried Tschepe (SPD) nickt besorgt: „Stimmt, das schwächt unsere Argumentations­muskeln gegen künftige Monster-Zweite-Reihe-Bauten.“

Hein winkt ab: „Tja, ‘nen Präzedenzfall könnte es geben, aber Wohnraum brauchen wir nun mal.“

Nach 7(!) Minuten Fachausschuss-Gerede hieß es dann 5 Ja-Stimmen emp­fehlen – gegen 3 Nein (Geike, Wende, Tschepe, plus Peter Apitz von den Grünen) und 2 Enthaltungen. Entscheidung, nach circa 4(!) Minuten, in der Stadtverordnetenversammlung, Abstimmung: Ja: 18, Nein: 7, Enthaltung: 6,

Grüner Fußabdruck & Turbomodus

Klimafreundlich ist das Projekt durchaus gedacht: Regenwasser versickert auf dem Grundstück, Flachdächer für PV-Module sind eingeplant, und ein bisschen Grün soll’s als Ausgleich geben.

Kosten?

Gehen komplett auf K23a: Planung, Gutachten, Bebauungsplan – wir bezahlen keinen Cent extra.

Das läuft im beschleunigten Verfahren (§ 13a BauGB) – heißt: Turbo-Verwaltung, keine Umweltprüfung, schnelle Abwicklung. Aber bitte nicht denken, wir bauen jetzt blind drauflos: Öffentliche Beteiligung und Behördenanhörung gab’s schon in der Frühphase. Wer Einwände hat, sollte jetzt endlich die Kurve kriegen.

Fazit: Fürstenwalde packt’s an!
Ja, alle rufen: „Mehr Wohnraum!“, und sobald Bagger rollen, stöhnt derselbe Haufen wegen Lärm, Schattenwurf und Nostalgie („Früher war hier alles besser“).

Fakt ist: Unsere Stadt wächst, und dieses Projekt wirkt solide durchdacht – ohne Extrakosten für uns Steuerzahler.

Also schnauft tief durch, wenn demnächst Betonmischer rattern und der Presslufthammer dröhnt. Das ist nicht das Drama von Nord, sondern der Startschuss für frischen Wind auf der Richard-Strauss-Straße!

Quelle: „Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 69 „Wohnbebauung Richard-Strauss-Straße“ im beschleunigten Verfahren nach § 13A BauGB; hier: Aufstellungsbeschluss“

https://sessionnet.owl-it.de/fuerstenwalde-spree/bi/vo0053.asp?__kvonr=220