Hui: Wird es stürmisch im Rathaus Fürstenwalde?

Das popelige Käseblatt denkt kurz nach 😉

In Fürstenwalde und der #MOZ wird gemunkelt, getuschelt und spekuliert: Wer macht 2026 das Rennen um den Chefsessel im Rathaus? Amtsinhaber Matthias #Rudolph (#BFZ) sagt ganz klar: Ich bleibe! Bis 2034, wenn’s nach ihm geht. Und mal ehrlich – warum nicht? Der Mann kennt die Stadt, hat in den letzten Jahren einiges bewegt und setzt sich sichtbar für Fürstenwalde ein.

Wenn es darauf ankommt – wer kennt den Dreck auf den Fürstenwalder Straßen? Wer hat sich mit der Verwaltung durchgeprügelt, die Kitas im Blick, den Schuldenberg halbiert und den Stadthaushalt von der Intensivstation geholt?

Matthias Rudolph. Unser amtierender Bürgermeister. Ein Fürstenwalder Bub.

Klar, der Kerl ist nicht Everybody’s Darling. Ja, es gab Streit, Diskussionen, ein Disziplinarverfahren, einen Abwahlantrag (der am Ende krachend gescheitert ist). Aber: Das bekommst du halt, wenn du dich querstellst, wenn du nicht mit jedem Gekungel mitläufst und lieber für die Stadt kämpfst statt fürs Parteibuch.

Während in Berlin und anderswo über Ideale sinniert wird, hat Rudolph den Taschenrechner gezückt und gesagt: Leute, wir sparen. Wir bauen. Wir sanieren. Und wenn es Ärger gibt, reden wir darüber – zur Not auch laut.

Und das BFZ – ja, seine eigene Truppe – das hat was geschafft, was die Großen manchmal vergessen: Die Kommunalpolitik zurück auf den Marktplatz oder ins Gespräch geholt. Bürgernah, direkt, ohne Parteizentrale im Nacken.

Und jetzt, circa 12 Monate vor der Wahl: #CDU, #SPD, #FDP, #Linke und #Grüne tun sich zusammen, um einen gemeinsamen Gegenkandidaten aufzustellen. Ja, du hast richtig gelesen – alle gemeinsam, als gäbe es plötzlich Einigkeit in der #Kommunalpolitik!

Zielscheibe: Rudolph. Das wird spannend und wie immer aufregend.

David Sanne (SPD), seit 3 Jahren Fürstenwalder, erklärt gegenüber der MOZ: „Dieses Feld möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt lieber erfahreneren Kollegen überlassen.“

Matthias Papendieck (SPD) wird wie folgt zitiert: „Ich kenne die Gerüchte, aber ich werde sie nicht kommentieren.“
Das ist zwar still, jedoch vielsagend!

Nun, mittendrin im Gerüchte-Sturm, ein kleiner Ausblick: Matthias Papendieck. Frisch aus dem Bundestag rausgewählt, jetzt wieder zurück in seiner Heimat Schöneiche, dort aufgewachsen, bis heute wohnend, bei EDEKA angestellt und politisch aktiv, also mit Fürstenwalde bisher ungefähr so vertraut wie ein Tourist mit einem Busfahrplan der Linie 403. Hier in Fürstenwalde politisch nichts gerissen. Kein Mandat, keine Kämpfe vor Ort, keine spürbaren Fußspuren auf dem Fürstenwalder Marktplatz hinterlassen.

Und trotzdem munkelt man, dass ausgerechnet er jetzt Bürgermeister werden will? Die SPD-Fürstenwalde möchte wohl bis Mitte Mai Klarheit schaffen.

Und die #AfD? Hat – Trommelwirbel – noch keinen Kandidaten. Nachdem sie 2025 das Bundestagsrennen gegen Papendieck gewonnen haben, kann man wohl davon ausgehen, dass sie sich auch ins Rathaus träumen.

Bisher: Nur heiße Luft.

Der Wahlkampf ist noch nicht eröffnet, aber die ersten Schatten fallen schon.
Rudolph steht bereit – erfahren, klar, vor allem fest verwurzelt.

Der Rest? Muss erstmal etwas liefern.