Fürstenwalder Käseblatt

Stadtgeflüster – informiert, aktuell, überzogen, zynisch, IRONISCH, mittendrin, manchmal sogar sachlich und konstruktiv.

Bürgermeister-Kandidaten stehen fest!

Bürgermeisterwahl (12. April 2026) in Fürstenwalde – Sieben Namen, ein Chefsessel und jede Menge Zündstoff, die verbale Lunte brennt ja in fast jeder Stadtverordnetensitzung.

Der Wahlausschuss hat getagt, es wurde geprüft und nachtelefoniert – und jetzt steht fest: Das wird ein siebenköpfiges Schlagabtausch-Kaffeekränzchen, der politische Ringkampf ist eröffnet.

Matthias Rudolph (Amtsinhaber), Mathias Papendieck, Steven Fechtner, Thomas Apitz, René Ristau, Juliana Kluge und Sophie Schleusner stehen zur Wahl.

Die Hürde fürs Kaffeekränzchen war zu hoch für: Thomas Eichler, Silvia Hoffmann und Jennifer Skutnik.

Was jetzt wirklich auf dem Spiel steht:

Es geht nicht nur um einen Chefsessel im Rathaus von Fürstenwalde. Es geht um den Umgang mit einem strukturellen Haushaltsproblem, um Vertrauen zwischen Verwaltung und Stadtverordneten, um kommunalpolitische Kultur und alle sind bereits seit längerem angespannt.

Der Amtsinhaber wird auf Erfahrung und Krisenfestigkeit setzen. Die Herausforderer auf Aufbruch und Kritik an seiner Amtsführung, bisher oppositionell. Dazwischen eine Stadt, die einfach nur will, dass Straßen funktionieren, Kitas laufen und der Haushalt nicht jedes Jahr wie ein Thriller endet.

Polarisiert? Und wie. Aber vielleicht ist genau das der Moment, in dem Fürstenwalde entscheiden muss: Weiter mit dem Verwaltungsprofi, der auch mal aneckt – oder Neustart mit enormem Risiko.

Der 12. April wird kein Spaziergang. Der 12. April wird eine Richtungsentscheidung.

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